
Die Reihe MehrSinn öffnet Räume für ein erweitertes Wahrnehmen von Musik: Klänge werden spürbar, Instrumente berührbar, Musik vielschichtig erfahrbar. MehrSinn ist ein Angebot für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen – und für alle, die Musik mit mehr als einem Sinn erleben möchten.
Das Premierenkonzert des Trickster Orchestra mit der Uraufführung des Werks „Lament Dance“ von Amen Feizabadi kann zusätzlich taktil erlebt werden: Über spezielle Kopfhörer werden Klänge in Vibration übersetzt und am Körper spürbar. So entsteht eine ergänzende Wahrnehmungsebene von Musik.
Das Angebot richtet sich an Menschen mit Höreinschränkungen. Es ist nicht für vollständig gehörlose Menschen geeignet.
Wir freuen uns über Teilnahme und bitten um Voranmeldung an produktion@tricksterorchestra.de
PROGRAMM
Dance for Nerds
(Komp. Ketan Bhatti, 2020)
StromsTörer
(Komp. Cymin Samawatie, 2026)
Revamp
(Komp. Cymin Samawatie, 2025)
Lament Dance
(Komp. Amen Feizabadi, Uraufführung)
Die Nacht wird uns verweben
(Komp. Cymin Samawatie, 2026)
Thi
(Komp. Ketan Bhatti, 2026)
BESETZUNG
- Cymin Samawatie • Gesang, Dirigat
Komposition & Künstlerische Leitung - Rabih Lahoud • Gesang
- Li-chin Li • Sheng
- Mohamad Fityan • Nay & Kawala
- Susanne Fröhlich • Blockflöten & Paetzold Kontrabassblockflöte
- Jone Bolibar Núñez • Klarinette
- Tilmann Dehnhard • Querflöte & Kontrabassquerflöte
- Milian Vogel • Bassklarinette & Elektronik
- Eleanna Pitsikaki • Kanun
- Naoko Kikuchi • Koto
- Maria Reich • Violine
- Grégoire Simon • Viola
- Jakob Nierenz • Cello
- Ralf Christian Schwarz • Kontrabass
- Lina Allemano • Trompete
- Florian Juncker • Posaune
- Matthew Bookert • Tuba
- Amir Ahmadi • Claviton
- Lola Mlačnik • Vibraphon & Marimba
- Ketan Bhatti • Drumset, Elektronik, Komposition & Künstlerische Leitung
Amen Feizabadi
Amen Feizabadi ist ein multidisziplinärer Komponist, Filmemacher und Performer, dessen künstlerisches Schaffen hybride Musiktheaterstücke, filmische Arbeiten und Orchesterkompositionen umfasst. In seinen Werken übersetzt er fiktive und kollektive Geschichten in akustische, cineastische und musiktheatralische Formen. Dabei entwickelt er ein kontinuierliches Dreieck aus Musik/Sound, Bild und Text, mit dem Ziel, innovative Erzählmuster zu schaffen – eine Art hetero-polyphone Narration. Amen Feizabadi lebt und arbeitet zwischen Berlin und Teheran.