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Tag 1
24.4.
MehrSinn
20:00
Halle
Taktiles Konzert

Die Reihe MehrSinn öffnet Räume für ein erweitertes Wahrnehmen von Musik: Klänge werden spürbar, Instrumente berührbar, Musik vielschichtig erfahrbar. MehrSinn ist ein Angebot für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen – und für alle, die Musik mit mehr als einem Sinn erleben möchten.

Das Premierenkonzert des Trickster Orchestra mit der Uraufführung des Werks „Runasimi (mothertongue)“ von inti figgis-vizueta kann zusätzlich taktil erlebt werden: Über spezielle Kopfhörer werden Klänge in Vibration übersetzt und am Körper spürbar. So entsteht eine ergänzende Wahrnehmungsebene von Musik.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Höreinschränkungen. Es ist nicht für vollständig gehörlose Menschen geeignet.

Wir freuen uns über Teilnahme und bitten um Voranmeldung an produktion@tricksterorchestra.de

PROGRAMM

Dance for Nerds
(Komp. Ketan Bhatti, 2020)

StromsTörer
(Komp. Cymin Samawatie, Uraufführung)

Revamp
(Komp. Cymin Samawatie, 2025)

Runasimi (mothertongue)
(Komp. inti figgis-vizueta, Uraufführung)

Die Nacht wird uns verweben
(Komp. Cymin Samawatie, 2026)

Thi
(Komp. Ketan Bhatti, Uraufführung)

BESETZUNG

  • Cymin Samawatie • Gesang, Dirigat,
    Komposition & Künstlerische Leitung
  • Li-chin Li • Sheng
  • Mohamad Fityan • Nay & Kawala
  • Susanne Fröhlich • Blockflöten & Paetzold Kontrabassblockflöte
  • Jone Bolibar Núñez • Klarinette
  • Mona Matbou Riahi • Klarinette
  • Tilmann Dehnhard • Querflöte & Kontrabassquerflöte 
  • Milian Vogel • Bassklarinette & Elektronik 
  • Eleanna Pitsikaki • Kanun
  • Bassem Alkhouri • Kanun
  • Naoko Kikuchi • Koto
  • Bassem Hawar • Djoze
  • Maria Reich • Violine
  • Grégoire Simon • Viola
  • Jakob Nierenz • Cello
  • Ralf Christian Schwarz • Kontrabass
  • Florian Juncker • Posaune
  • Matthew Bookert • Tuba
  • Lola Mlačnik • Vibraphon & Marimba
  • Ketan Bhatti • Drumset, Elektronik, Komposition & Künstlerische Leitung

inti figgis-vizueta

inti figgis-vizueta (geb. 1993) ist Komponist:in und Pädagog:in und setzt historische Ästhetiken mit experimentellen Praktiken in Beziehung zu trans- und indigenen Zukünften in Beziehung. inti gilt als „immer faszinierender, aufstrebender Stern der Neuen Musik“ (LA Times) und hat Werke geschaffen, die „ein Gefühl echter dramatischer Spannung“ vermitteln (New York Times).

inti wurde von führenden Ensembles und Orchestern weltweit aufgeführt, darunter die Los Angeles Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Cincinnati Symphony Orchestra, American Composers Orchestra, New World Symphony, Ensemble Reflektor, Kronos Quartet, Attacca Quartet und Roomful of Teeth. inti’s Werke waren u. a. in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, im Kennedy Center, in der Philharmonie de Paris, am Southbank Centre London, in der Muziekgebouw aan ’t IJ Amsterdam und im Konzerthaus Berlin zu hören.

inti erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das United States Artists Fellowship 2026, den Lotos Foundation Prize, den ASCAP Fred Ho Award, den National Sawdust Hildegard Award und Förderungen der Café Royal Foundation, Dumbarton Oaks, Civitella Ranieri, der Juilliard Summer Percussion Residency sowie Music at Copland House.

inti ist regelmäßig in internationalen Lehr- und Kurator:innenrollen aktiv, u. a. bei der Luna Composition Lab, dem Fresh Inc Festival, Wildflower Composers und der Los Angeles Philharmonic Green Umbrella Series, und hat jüngst Vorträge an der Juilliard School, Harvard University, Peabody Conservatory und CalArts gehalten. inti ehrt in ihrer Arbeit ihre Quichua bisabuela, die als einzige Frau auf der plaza central als Metzgerin tätig war und Männer mit Macheten herausforderte – ein Sinnbild für Stärke, Widerstand und kulturelle Kontinuität.

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