
Masaa ist ein international gefeiertes Quartett zwischen zeitgenössischem Jazz, arabischer Poesie und transkultureller Klangforschung. Die vier in Deutschland beheimateten Musiker verbinden Einflüsse aus Orient und Okzident zu einer eigenständigen, vielschichtigen Musik, die gleichermaßen zugänglich wie tiefgründig ist.
Im Zentrum steht der libanesische Sänger, Dichter und Komponist Rabih Lahoud, dessen eindringliche Stimme und poetische Texte in arabischer und französischer Sprache das emotionale Gravitationsfeld der Band bilden. Masaa versteht Musik als kollektiven Prozess: Kompositionen entstehen aus Skizzen, Improvisation und intensivem Dialog – die Stücke bleiben offen, wandelbar und lebendig.
Mit ihrem aktuellen Album Beit (arabisch für „Haus, Heimat“) reflektiert Masaa Fragen von Zugehörigkeit, Verständigung und gemeinschaftlicher Identität. Heimat erscheint hier nicht als Ort, sondern als etwas, das im zwischenmenschlichen Austausch entsteht. Die Musik bewegt sich zwischen kontemplativen Momenten und energetischen Passagen, zwischen reduzierter Intimität und rhythmischer Dringlichkeit.
Masaa schafft Klangräume, in denen unterschiedliche kulturelle Prägungen gleichberechtigt aufeinandertreffen – und macht Musik zu einem Ort der Begegnung, der Verwandlung und des Zuhörens.
https://masaa-music.de/
BESETZUNG
- Rabih Lahoud • Vocals
- Marcus Rust • Trompete, Flügelhorn
- Reentko Dirks • Doubleneckgitarre
- Demian Kappenstein • Schlagzeug, Percussion